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„Leibnitz lädt ein“-Einkaufsgutscheine

Bank Austria Creditanstalt
BKS Bank AG
Hypobank Leibnitz
Kaufhaus Kada
Raiffeisenbank

Steiermärkische Sparkasse
Volksbank für die Süd- u. Weststmk.
Trafik Kappaun
Trafik Pfeifer
Bahnhof-Kiosk POSCHAUKO
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Die Geschichte von Leibnitz lädt ein

Die Pionierzeit

Damals taten sich führende Kaufleute der Innenstadt zusammen um durch gemeinsame Aktionen, Leibnitz noch bekannter zu machen. Walter Kada, Karl Kappaun, Franz Kolaritsch, Walter Pollak, Heinz Brothanek und Hans Zwangsleitner waren die Initiatoren der „Interessensgemeinschaft zur wirtschaftlichen Förderung der Stadt Leibnitz“, wie die gemeinsame Gruppe damals hieß. Ziel war es nicht nur die Südsteirer sondern auch die Bevölkerung des Südens, dem heutigen Slowenien und Kroatien, als Kunden zu gewinnen. Es folgten groß inszenierte Teilnahmen an Messen in Marburg, Celje und Zagreb mit dem Ergebnis, dass Slowenien und Kroatien nur noch eine einzige Einkaufsstadt im benachbarten Ausland kannten, wo es alles gab. Und das war Leibnitz.

Gemeinsam wurde auch „Leibnitz aktuell“, die erste Bezirkszeitung gegründet, die als Sprachrohr der Leibnitzer Wirtschaft diente. Der Erfolg stellte sich bald ein. In den 70er und 80er Jahren war Leibnitz der Mittelpunkt des Kaufinteresses der südlichen Nachbarn. Ein Erfolg, dem Leibnitz bis heute seine besondere Bedeutung im Süden verdankt.

Der Ansturm der Kunden aus dem Süden war so stark, dass Mitarbeiter Slowenisch und Kroatisch lernten, um die Kunden zu bedienen.

Kaufhaus Hauptplatz

Ende der 80er Jahre verstummten nach dem Tod von Walter Kada und Hans Zwangsleitner die vielen Initiativen der Interessensgemeinschaft. Eine neue Gruppierung unter der Initiative von Franz Kolaritsch das „Kaufhaus Hauptplatz“ entstand. Diese Gruppe war der eigentliche Vorgänger von „Leibnitz lädt ein“ und zählte in den Jahren 1988 bis 1991 an die 40 Mitglieder. 

Leibnitz lädt ein

1991 beschloss man die Erweiterung und Umbenennung der Gruppe um auch die Geschäfte der Gassen in die Aktivitäten einzubinden.Dabei wurde das von der Gruppe „Kaufhaus Hauptplatz“ entwickelte Prinzip der Mitgliedschaft und Beitragsaufbringung voll und ganz übernommen.

Es gilt auch heute noch im vollen Umfang. Dieses Prinzip baut dabei auf folgende Punkte auf: 

1. Die Lage des Betriebes

Hauptplatz-Betriebe bilden die Stufe 1, die Geschäfte in den Gassen die Stufe 2, Betriebe an der Peripherie die Stufe 3. 

2. Hotel & Gewerbe

Handelsbetriebe zahlen doppelt so viel als Gewerbebetriebe. 

3. Beiträge abhängig von der Betriebsgröße

Die Einstufung des Betrages erfolgt zudem anhand der Mitarbeiterzahlen.Gemeinsam mit Förderungsbeiträgen von Stadt und Land war und ist es so möglich, ein schlagkräftiges Budget für die Marketingarbeit zu schaffen, mit dem Jahr für Jahr erfolgreiche Werbearbeit für Leibnitz geleistet wird. 

Österreichweites Vorbild

Die Aktionsgemeinschaft, die sehr rasch über 100 Mitglieder verzeichnen konnte, setzte eine Vielzahl von neuen Maßnahmen, die Österreichweit Beachtung fanden. Leibnitz wurde zum Vorbild für viele neue Gemeinschaften in Österreichs Städten.

Viele werbliche Aktionen wie etwa die „Tage des Wahnsinns“ oder die Einführung des „Leibnitz lädt ein!“- Gutscheins wurden gesetzt. Aber auch bei der Weiterentwicklung der Stadt war „Leibnitz lädt ein“ federführend. So geht die Einhebung der Parkgebühr als ordnendes Instrument auf eine Initiative von „Leibnitz lädt ein“ zurück, wobei „eine Stunde gratis parken“ ebenfalls für viele Städte zum Vorbild wurde. 

Die Rolle von „Leibnitz lädt ein“

Heute ist die Aktionsgemeinschaft – ebenso wie in all den Jahren davor – der gemeinsame Motor für alle Innenstadt-Betriebe. Gemeinsam werden Werbe-Konzepte entwickelt und Maßnahmen gesetzt, die Leibnitz für die Menschen im Einzugsgebiet attraktiv machen. 

Zu den Maßnahmen zählen beispielsweise:

  • • Gemeinden zu Gast in Leibnitz, eine Aktion die Leibnitz in den Gemeinden neue Sympathie bringt.
  • • Die Leibnitz-Card für Schüler, die die Stadt für die Jungen attraktiv macht.
  • • Aktionen wie die „Tage des Wahnsinns“.
  • • Viele Sympathie-Aktionen.
  • • Gemeinsame Werbung in Zeitungen und auf Plakaten.
  • • Gemeinsame Schulungen und nicht zuletzt
  • • der Leibnitz lädt ein-Gutschein der Jahr für Jahr beliebter wird. 

Die Leibnitzer Innenstadt verfügt wie kaum eine andere Bezirksstadt über breite Gehstreifen, die zum Flanieren einladen. Als 1996 völlig überhastet eine Volksabstimmung zur Schaffung einer Fußgängerzone über den ganzen Hauptplatz vom Zaun gebrochen wurde, wehrte sich die Gemeinschaft und konnte das Ansinnen mit 2/3-Mehrheit abwehren. Ein Erfolg, der die Stadt bis heute lebendig hält. 

Der schönste Platz des Südens

Seit den 90er Jahren wirbt Leibnitz mit dem Slogan „Willkommen am schönsten Platz des Südens“. Als 2008 die Kleine Zeitung den „schönsten Platz der Steiermark“ suchte, zeigte sich „Leibnitz lädt ein“ wieder einmal von seiner schlagkräftigsten Seite. Gemeinsam mit den Kunden wurden über 11.000 Stimmen gesammelt und der Leibnitzer Hauptplatz zum „Schönsten Platz der Steiermark“ gekürt. „Leibnitz lädt ein“ wird heute als Verein geführt, dem Brigitta Kada als Obfrau vorsteht.

Regelmäßige Vorstandssitzungen, monatliche Marketingsitzungen und die enge Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Hartinger Consulting, die die Aktionsgemeinschaft bereits seit1991 betreut, sorgen heute wie damals für eine positive Entwicklung der Innenstadt trotz enormer Konkurrenz in der Wasserwerkstraße und in Gralla.